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Donau Flusskreuzfahrt - Bulgarien - Rila Kathedrale, Bulgarien
“Ohne Ihnen schmeicheln zu wollen, sagen wir, dass es uns rundherum gut gefallen hat. Das Schiff war gepflegt, das Essen reichhaltig und schmackhaft, das Personal freundlich und zuvorkommend, die Landausflüge gut organisiert. Eine Reise, die wir unseren Bekannten weiter empfehlen.”

Brigitte & Friedhelm M., Solingen

Donau-Kreuzfahrten - Informationen über Bulgarien

Auf ihrem Weg zum Schwarzen Meer ist die Donau über einen langen Abschnitt hin Grenzfluss zwischen Rumänien und Bulgarien. So sehen Sie einerseits schon vom Schiff aus viel von dem osteuropäischen Land. Aber auch bei Landgängen lernen Sie Land und Leute kennen.

Hier finden Sie die Viking Flusskreuzfahrten durch Bulgarien.

Die Geschichte Bulgariens

Das Gebiet des heutigen Bulgariens ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Hier entwickelten sich die Karanowo- und die Warna-Kulturen. In der Bronzezeit wurde das Gebiet von indogermanischen Thrakern bewohnt. Später kolonisierten die Griechen Teile des Gebiets, bis im Jahre 29 v.Chr. die Römer das Land eroberten und die Bewohner romanisierten. 632 wurde das Großrumänische Reich gegründet. Von 1396 bis 1878 stand Bulgarien unter osmanischer Herrschaft. Von 1908 an war es Königreich, von 1947 bis 1989 kommunistische Volksrepublik. Seit 2007 ist Bulgarien Mitglied der Europäischen Union.

Die Landschaften Bulgariens entlang der Donau

So vielfältig wie die Länder und Kulturen an ihren Ufern, so vielfältig sind die Landschaften entlang der Donau. Der Weg, den sie sich in Richtung Schwarzes Meer bahnt, könnte abwechslungsreicher nicht sein. Sind es im Oberlauf die spektakulären Windungen und Kehren – etwa die Schlögener Schlinge –, die Weinberge der Wachau und das Wechselspiel von engen Flusstälern und breiten Landschaften, die das Auge erfreuen, faszinieren an der mittleren Donau große Inseln inmitten der Stromspaltungen, Bergketten, die ungarische Tiefebene und schließlich die bizarre Felslandschaft des Eisernen Tores. Die untere Donau, zu dem auch die Passage von Bulgarien gehört, ist dann ein gar anmutiger Abschnitt – mit geringer Fließgeschwindigkeit, ausgedehnten Flachlandschaften und Sumpf- und Auengürteln.

UNESCO-Welterbe in Bulgarien

Die UNESCO schützt in Bulgarien mehrere Stätten des Natur- und Kulturerbes: die Kirche von Bojana in Sofia; das Felsrelief des Reiters von Madara; die Felskirchen von Iwanowo; das Thrakergrab von Kasanlak (allesamt seit 1979); die Altstadt von Nessebar; das Biosphärenreservat Srebarna; den Nationalpark Pirin; das Kloster Rila (allesamt seit 1983); das Thrakergrab von Sweschtari (seit 1985)

Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Donau in Bulgarien

Vidin: Liegt im äußersten Nordwesten Bulgariens am rechten Ufer der Donau und ist ein wichtiger Grenzübergang zu Rumänien. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Festung Baba Vida, die durch einen Wassergraben geschützt direkt am Ufer liegt und die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Festung Bulgariens ist. Mit den ersten Bauten wurde bereits während der Zeit des Römischen Reiches begonnen. Aus einem Beobachtungsturm am Standort einer kleinen römischen Garnison entstand allmählich die Festung. Um die Burg Baba Vidin wuchs dann als wichtiges militärisches und administratives Zentrum die Stadt Vidin. Zu weiteren wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Historische Museum von Vidin und die Kathedrale Sweti Dimitar – die zweitgrößte Kathedrale Bulgariens nach der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia.

Belogradschick: Eine kleine Stadt im Nordwesten Bulgariens, deren Name abgeleitet Weiße Burg bedeutet und damit auf das Aussehen der Festung anspielt. Die Römer bauten hier bereits im 1. Jahrhundert eine Festung in die Felsen, die jedoch von den Byzantinern, Bulgaren und Türken mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Die Stadt zu Füßen der Festung wird erstmals 1454 urkundlich erwähnt. Während der türkischen Herrschaft fand im Jahr 1850 die Fertigstellung der heutigen Festung statt. Heutzutage entwickelt sich Belogradschik immer mehr zu einem attraktiven touristischen Zentrum und die umliegenden Felsen wurden seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts von sächsischen Kletterern fleißig erschlossen.

Rousse: Bulgariens größter Binnenhafen wurde gegründet von den Römern und entwickelte sich im 19. Jh. zu einer der wichtigsten Städte an der Donau, zur Verwaltungszentrale Bulgariens. Österreich, Ungarn, Russland, Großbritannien, Frankreich und Italien eröffneten hier ihre Konsulate und beeinflussten die Architektur, das tägliche Leben und die Kultur dieser lebendigen europäischen Stadt nachhaltig. Die einzigartigen alten Gebäude werden vom Programm der Weltbank unter dem Motto „Schönes Bulgarien“ geschützt und ihre Restaurierung finanziell unterstützt.

Veliko Tarnovo: Sie ist die ehemalige Hauptstadt des zweiten Bulgarischen Reiches (1186-1393). Viele der bei einem Erdbeben im Jahre 1911 zerstörten mittelalterlichen Steinhäuser wurden wieder aufgebaut. Veliko Tarnovo beheimatet auch die Ruinen der ehemaligen Zarenresidenz und die Samovadska-Charisa-Straße, die von malerischen historischen Häusern gesäumt wird.

Arbanassi: In dem musealen Städtchen Arbanassi aus dem 17. Jahrhundert sind die Christi-Geburtskirche mit ihrem reichem Freskenschmuck, mehrere Klöster und Kirchen sowie Handelshäuser aus dem 18. Jahrhundert sehenswert. Gleichwohl war Arbanassi Jahrhundertelang ein Zentrum griechischer Kultur.