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Donau Flusskreuzfahrt - Stift Melk, Wachau, Österreich
“Ohne Ihnen schmeicheln zu wollen, sagen wir, dass es uns rundherum gut gefallen hat. Das Schiff war gepflegt, das Essen reichhaltig und schmackhaft, das Personal freundlich und zuvorkommend, die Landausflüge gut organisiert. Eine Reise, die wir unseren Bekannten weiter empfehlen.”

Brigitte & Friedhelm M., Solingen

Donau-Kreuzfahrten - Informationen über Österreich

Mit der Donau ist ein großer, wichtiger Fluss in Österreich zu Hause. Er durchfließt die „Alpenrepublik“ von West nach Ost und trägt zur landschaftlichen Vielfalt des deutschen Nachbarn bei. Ob Wintersport oder Wandern, Bergsteigen, Entspannung pur in einer der vielen Thermen – oder eben eine Kreuzfahrt auf der Donau: Österreich hat viel zu bieten.

Hier finden Sie die Viking Flusskreuzfahrten durch Österreich.

Die Geschichte Österreichs

Die Besiedelung Österreichs kann bis zur Zeit der Neandertaler nachgewiesen werden. Das erste österreichische Staatsgebilde stammt aus der jüngeren Eisenzeit, welches die Kelten im Süden und Osten des heutigen Landes errichteten. Später wurde fast das ganze heutige Österreich Teil des Römischen Reichs. Nachdem dieses zerfallen war, besiedelten Bayern und Slawen das Gebiet.

Der Name Österreich wurde 996 erstmals urkundlich erwähnt: Ostarichi bedeutete „östlicher Teil des Reiches“. Aus den Grenzmarken der Karolinger und Ottonen entwickelte sich Österreich ab 1282 zum Kernland des Habsburgischen Imperiums und durch die Kaiserstadt Wien zu einem Zentrum des Deutschen Reichsverbands. Das Habsburger Reich reichte bis nach Oberitalien und Ungarn.

Im 19. Jahrhundert verlagerte sich der politische Schwerpunkt Österreichs (ab 1804 Kaiserreich) nach Südosten. 1867 wurde eine Doppelmonarchie mit Ungarn gebildet. Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand gab 1914 den Anlass zum Ersten Weltkrieg. Die 1918 gegründete Republik gehörte 1939-1945 zum nationalsozialistischen „Großdeutschen Reich“. 1945 wurde Österreich von den siegreichen Alliierten besetzt. 1955 wurde die Zweite Republik souverän. 1960 trat Österreich der EFTA bei, 1995 wurde das Land Mitglied der EU.

Die Landschaften entlang der Donau

So vielfältig wie die Länder und Kulturen an ihren Ufern, so vielfältig sind die Landschaften entlang der Donau. Der Weg, den sie sich in Richtung Schwarzes Meer bahnt, könnte abwechslungsreicher nicht sein. Sind es im Oberlauf die spektakulären Windungen und Kehren – etwa die Schlögener Schlinge –, die Weinberge der Wachau und das Wechselspiel von engen Flusstälern und breiten Landschaften, die das Auge erfreuen, faszinieren an der mittleren Donau große Inseln inmitten der Stromspaltungen, Bergketten, die ungarische Tiefebene und schließlich die bizarre Felslandschaft des Eisernen Tores. Die untere Donau ist dann ein gar anmutiger Abschnitt – mit geringer Fließgeschwindigkeit, ausgedehnten Flachlandschaften und Sumpf- und Auengürteln.

Zu den schönsten Abschnitten der österreichischen Donau zählt die Wachau. Auf den nur 35, teils mit engen Kilometern zwischen Melk und Krems zeigt sich eine einzigartige Landschaft mit Wäldern auf der einen und terrassierten Weinbergen auf der anderen Seite. Malerische Orte, Wehrkirchen und Burgen säumen den Weg. Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden und der wärmespeichernde felsige Untergrund machen den Obstanbau (z.B. Weintrauben und Marillen = Aprikosen) möglich. Seit 2001 ist die Wachau als einzigartige und bewahrenswerte Landschaft als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt.

UNESCO-Welterbe in Österreich

Österreich ist vor allem wegen seiner großen Musik und Musiker weltbekannt. Söhne des Landes sind zum Beispiel Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Anton Bruckner und „Walzerkönig“ Johann Strauß (Sohn). Auch den Deutschen Ludwig van Beethoven zog es nach Wien. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Donua-Metropole ein Zentrum des Musiklebens. Noch heute gibt es viele Opernhäuser, Theater und Orchester sowie Traditionen wie das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und zahlreiche Festspiele.

Auf kulinarischem Gebiet haben die Wiener Kaffeehauskultur, der Heurige sowie zahlreiche landestypische Gerichte eine lange Tradition. 2003 war Graz europäische Kulturhauptstadt, 2009 Linz.

Acht Bauten oder Landschaften Österreichs gehören zum UNESCO-Welterbe: das historische Zentrum von Salzburg (seit 1996), Schloss und Park von Schönbrunn (seit 1996), die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein Salzkammergut (seit 1997), die Semmeringbahn (seit 1998), das historische Zentrum von Graz (seit 1999), die Kulturlandschaft Wachau (seit 2000), das historische Zentrum von Wien (seit 2001), die Kulturlandschaft Fertö-Neusiedler See (seit 2001).

Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Donau in Österreich

Melk: Melk wird von seinem Benediktinerstift überragt – einem der bekanntesten und prächtigsten Klöster Österreichs –, das weithin sichtbar auf einem zur Donau steil abfallenden Bergrücken thront. Die Klostergebäude gruppieren sich um sieben Höfe.

Den Höhepunkt einer jeden Besichtigung bildet die Stiftskirche, die als schönste Barockkirche nördlich der Alpen gilt. Ihre beiden Türme sind mit Barockhelmen gekrönt; das Innere des Kuppelbaus besticht durch seine Architektur, Plastiken und Malerei. Auch die herrlichen Patrizierhäuser und das Rathaus aus dem 16. Jh. im schönen Zentrum der Stadt sind sehenswert.

Wien: Caféhäuser, Kunst und Kultur ... Wien, die Weltstadt mit Tradition, ist einfach unwiderstehlich: kosmopolitisch, nostalgisch und elegant. Wohin auch immer es Sie in Wien verschlägt: Sie werden an jeder Ecke etwas Interessantes entdecken, zum Beispiel den bedeutendsten gotischen Bau Österreichs, den Stephansdom. Dieser bildet das Zentrum der Wiener Innenstadt, und der dazu gehörende Stephansplatz ist heute eine beliebte Flaniermeile. Oder die Wiener Hofburg, die über mehr als sechs Jahrhunderte Sitz der Herrscher Österreichs und über zweieinhalb Jahrhunderte Sitz der deutschen Kaiser war. Und natürlich die Belvedere-Schlösser – Sommersitz der Prinzen von Savoyen. Beide sind durch einen auf schmalen Geländestreifen ansteigenden Terrassengarten miteinander verbunden; der einzigartige Zusammenklang von Bauten und Landschaft macht die Anlage zu einer der schönsten Schöpfungen des Wiener Barocks.

Krems: Liegt im Donautal 70 km westlich von Wien, im östlichen Randbereich der Wachau und am Südabbruch des Waldviertels. Als wichtigster Verkehrsknoten und Handelsstadt erlebte Krems während des Mittelalters seine Hochblüte. Die Altstadt von Krems gehört seit 2000 mit zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau. Krems gilt als eine der ältesten Städte Österreichs, denn es wurde bereits 995 erstmals urkundlich erwähnt. Wahrzeichen der Stadt ist das Steinertor, das einzig erhaltene Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Dürnstein: Die autofreie Stadt ist der wohl bekannteste und meistbesuchte Ort der Wachau und wird nicht von ungefähr als die „Perle der Wachau“ bezeichnet. Sie ist von Mauern umgeben, die zu der 150 m über dem Ort thronenden Burgruine gehören. Auf der Kuenringsburg saß anno 1193 Richard Löwenherz von England als Gefangener des Herzogs Leopold VI von Österreich ein, den er auf einem Kreuzzug beleidigt hatte. Die heutige Pfarrkirche zu Dürnstein hat einen der schönsten Barocktürme Österreichs. Sehenswert sind außerdem ihr Prunkportal, ihre Stuckreliefs, die Altarbilder, eine reich verzierte Kanzel, das Chorgestühl und der Kreuzgang an der Westseite.

Linz: Linz ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und nach Wien und Graz die drittgrößte Stadt Österreichs. In Österreich und Europa gilt Linz vor allem als bedeutende Industriestadt. Doch sie hat in den letzten Jahrzehnten stark an Lebensqualität gewonnen und insbesondere die Umweltverschmutzung drastisch reduziert. Linz trug 2009 den Titel Europäische Kulturhauptstadt und hat sich mehr als alle anderen österreichischen Großstädte – auf moderne Kunst spezialisiert.


Salzburg: Die viertgrößte Stadt Österreichs wurde im Jahr 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 zum Sitz des Erzbischofs. Wie der Name bereits verrät, bildeten Salzgewinnung und –handel sowie zeitweise der Goldbergbau die Haupteinnahmenquellen des damaligen Salzburgs. Als Wahrzeichen der Stadt entstand im 11. Jahrhundert die Festung Hohensalzburg. Sie gilt heute als eine der größten europäischen Burganlagen aus dem Mittelalter. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Salzburg von Erzbischof Dietrich und dessen Nachfolgern prunkvoll ausgestattet. Zur damaligen Zeit wurde im Süden der Stadt das Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und Alleen errichtet. Der berühmte Komponist der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart,  ist zweifellos der bekannteste Salzburger, weshalb die Stadt auch „Mozartstadt Salzburg“ genannt wird.