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Donau Flusskreuzfahrt - Budapest, Ungarn

“Ohne Ihnen schmeicheln zu wollen, sagen wir, dass es uns rundherum gut gefallen hat. Das Schiff war gepflegt, das Essen reichhaltig und schmackhaft, das Personal freundlich und zuvorkommend, die Landausflüge gut organisiert. Eine Reise, die wir unseren Bekannten weiter empfehlen.”

Brigitte & Friedhelm M., Solingen

Donau-Kreuzfahrten - Informationen über Ungarn

Was wäre eine Donau-Kreuzfahrt ohne den Besuch Ungarns! Dieses vielfältige Land schließt jeder Besucher direkt in sein Herz. Zu sehen gibt es die pulsierende Metropole Budapest, die knapp 600 Kilometer stromabwärts von Passau liegt, aber auch kleine Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, und natürlich den Nationalpark Hortobágy, besser bekannt als die Puszta. Das mediterrane Klima im Süden und die guten Weine tun ein Übriges, dass Urlauber sich hier wohl fühlen.

Hier geht es zu den Reisen von Viking Flusskreuzfahrten durch Ungarn.

Die Geschichte Ungarns

Die Besiedelung Ungarns ist schon für die Altsteinzeit nachgewiesen. Das Königreich Ungarn wurde im Jahr 1000 n.Chr. gegründet und bestand bis ins 13. Jahrhundert, als die Mongolen das Land angriffen und rund die Hälfte der ungarischen Bevölkerung ermordeten.

Seine in der Zwischenzeit wieder erlangte Unabhängigkeit verlor Ungarn ungefähr in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der größte Teil des Landes geriet unter türkische Herrschaft, ein Teil unter habsburgische Herrschaft. 1686 jedoch eroberten die Habsburger die Landstriche zurück. Rund 200 Jahre später, 1867, wurde Ungarn unter Franz Joseph I. gleichberechtigter Teil der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Zur ungarischen Reichshälfte gehörten die heutige Slowakei, teils das heutige Kroatien, ein großer Teil von Rumänien sowie kleine Teile Polens und der Ukraine. Nach dem Ersten Weltkrieg zerfiel das Reich, und 1918 erklärte Ungarn den Austritt aus der Union mit Österreich – was das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie bedeutete. Noch in demselben Jahr wurde eine demokratische Republik ausgerufen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte Ungarn unter sowjetischen Einfluss und wurde Mitglied des Warschauer Pakts. Im Laufe der Zeit bildeten sich jedoch Oppositionsgruppen, die den friedlichen Systemwechsel vorantrieben und die Legitimität der russischen Vorherrschaft in Frage stellten. 1989 durchtrennten der ungarische und der österreichische Außenminister gemeinsam den Stacheldraht an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn. So konnten in Ungarn urlaubende DDR-Bürger über Österreich nach Westdeutschland gelangen.
Ungarn spielte bei der politischen Wende von 1989, die den  Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands bereitete, eine wichtige Rolle. Seit 2004 ist das Land Mitglied der Europäischen Union.

Die Landschaften Ungarns

Denkt man an Ungarn, sieht man vor allem die Puszta, die große ungarische Tiefebene, vor seinem geistigen Auge. Sie nimmt die Hälfte des gesamten Staatsgebiets ein und ist von Weidewirtschaft und einzeln stehenden Gehöften geprägt. Mit Hilfe von künstlicher Bewässerung können hier Tabak, Mais und Sonnenblumen angebaut werden. Der Nationalpark Hortobágy schützt die ursprüngliche Pustza-Landschaft.

Bekannt ist auch der Plattensee (ungarisch Balaton) im hügeligen Westungarn. Der Plattensee ist nicht nur der größte See des Landes, sondern auch von ganz Mitteleuropa und wegen seiner Strände und Thermalquellen beliebt. Neben der Hauptstadt Budapest ist der Balaton das wichtigste Tourismusgebiet Ungarns.

UNESCO-Welterbe in Ungarn

Die UNESCO schützt in Ungarn mehrere Stätten des Natur- und Kulturerbes: den Uferbereich der Donau, die Andrássy-Straße und die Burg Buda in Budapest; das traditionelle Dorf Hollóko (allesamt seit 1987); die Höhlen in Aggtelek (seit 1995); die Benediktinerabtei Pannonhalma (seit 1996); den Nationalpark Hortobágy – die Pustza (seit 1999); den frühchristlichen Friedhof von Pécs (seit 2000); die Kulturlandschaft Fertö-Neusiedler See (seit 2001); die Kulturlandschaft Tokajer Weinregion (seit 2002).

Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Donau in Ungarn

Budapest: Die ungarische Hauptstadt entstand erst im Jahre 1872, als man die auf einem Bergsporn angelegte Königsstadt Buda und die auf der anderen Donauseite gelegene Siedlung Pest offiziell zusammenfasste. Im Stadtgebiet sind die reichsten Thermalvorkommen Europas erschlossen worden: Aus nicht weniger als 123 Quellen sprudeln heilkräftige, temperierte Wasser.
Budapest ist heute die bevölkerungsreichste sowie kulturell und wirtschaftlich bedeutendste Metropole Osteuropas. Das „Paris des Ostens“ lockt mit großartigen Sehenswürdigkeiten, unzähligen historischen Stätten und 64 Museen und Kunstgalerien. Den stärksten Eindruck von Budapest werden Sie gewinnen, wenn Sie an Bord unseres Schiffes in die Stadt einfahren: Auf den Hügeln liegt Buda mit vielen imposanten Villen, Türmchen, der Burg, der Matthiaskirche, dem Königspalast, der Fischerbastei und dem 240 m hohen Gellértberg. In der Ebene liegt Pest mit neueren Bauten und dem Parlament.

Esztergom: Esztergom, die ehemalige Residenz der ungarischen Fürsten und Könige, ist eine der ältesten Städte des Landes. Mit seinen gewaltigen Ausmaßen und der imposanten Kuppel beherrscht der erst 1856 vollendete Dom, die größte Kirche Ungarns, das Stadtbild.

Kalocsa: Die hübsche Barockstadt, deren Ursprung fast genauso alt ist wie der Staat Ungarn, liegt in der weiten Puszta. Neben Esztergom war Kalocsa die zweite Erzdiözese, die von König Stephan gegründet wurde. 1529 wurde Kalocsa von den vorrückenden Türken erobert, die sich erst nach 148 Jahren Besatzung wieder aus der Stadt zurückzogen. Im 18. Jh. kam Kalocsa durch die Rückkehr des Erzbischofs, kirchlicher Würdenträger und den Zuzug vieler Kunsthandwerker zu neuer Blüte.

Visegrad: Die Stadt Visegrad liegt an der Donau ca. 40 km von Budapest und ist durch die an einem Bergkegel am Donauknie gelegene mittelalterliche Burg bekannt. Heute bietet die Burg ihren Besuchern nicht nur die Ausichtsterasse des Turms, die einen herrlichen Ausblick auf das Donauknie eröffnet, sondern auch Ritterspiele, bei denen Sie Zeuge eines mittelalterlichen Turniers werden.