Das Eiserne Tor gilt als einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Es liegt in den südlichen Karpaten an der Grenze von Rumänien und Serbien. Auf einer Strecke von rund 100 Kilometern wird die Donau zwischen den Felsen des Balkans und der Karpaten eingezwängt. Die Felswände links und rechts ragen bis zu 1.200 Meter hoch auf.
Bis Anfang der 1970er Jahre war dieser Streckenabschnitt, der nur mit Hilfe von Lotsen passiert werden konnte, bei Kapitänen gefürchtet. Dies änderte sich erst durch den Kraftwerksbau 1972, der den Donau-Pegel ansteigen ließ und so zu einer Entschärfung der gefährlichen Stellen führte.