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Elbe Flusskreuzfahrt - Dresden, Deutschland

“Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich von Ihrem Service, der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Lobes voll bin. Bei der Reise wurde so viel Abwechslung geboten, das zu keiner Zeit Langeweile aufkam. (...)”

Helga K., Magdeburg

Elbe-Kreuzfahrten - Informationen über Deutschland

Die Bezeichnung Deutschland wird seit dem 15. Jahrhundert verwendet. Als Staat existiert es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Die landschaftliche Vielfalt - von der rauhen See im Norden, den Hügeln, Seen und Flüssen im Inland bis zu den Alpen im Süden - hat im Laufe der Jahrhunderte einen starken Einfluss auf die Lebensweise der Menschen gehabt. Diese Einflüsse machen den Reiz einer Deutschlandreise aus.

Hier geht es zu den Reisen von Viking Flusskreuzfahrten durch Deutschland.

Die Geschichte Deutschlands

Erste schriftliche Erwähnung fanden keltische und germanische Stämme bei den Griechen und Römern in der vorchristlichen Zeit. Um 500 v. Chr. war das heutige Süddeutschland keltisch und das heutige Norddeutschland germanisch besiedelt. Die Germanen wanderten im Laufe der Jahrhunderte südwärts, so dass um Christi Geburt die Donau die ungefähre Siedlungsgrenze zwischen Kelten und Germanen war. Von etwa jetzt an bis 455 n. Chr. gehörten Teile des heutigen Deutschlands zum Römischen Reich. Die Römer gründeten viele Legionslager, die sich zu Städten entwickelten. Wichtige Städte zu römischer Zeit waren Köln, Trier, Main und Augsburg.

Während des Heiligen Römischen Reichs (962-1806) war das Land ein supranationaler Verband souveräner großer und kleiner Territorien sowie Freier Reichsstätte. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg hatte der Kaiser nur noch eine formale Machtstellung. Im 17. und 18. Jahrhundert öffnete man sich dem aus Frankreich kommenden philosophischen Zeitgeist, dem aufgeklärten Absolutismus, der einzelne Fürstentümer zu modernen Staaten werden ließ. Dieser Zustand währte bis 1806, als Napoleon in seinen Eroberungskriegen Mitteleuropa eroberte und der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Franz II, seine Krone niederlegte.

Von 1871 bis 1918 war die Phase des Deutschen Kaiserreichs. Sein erster Reichskanzler wurde Otto von Bismarck, der die Politik des monarchischen Staats stützte und versuchte, die Arbeiter durch eine Sozialgesetzgebung an den Staat zu binden.

Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) gab es auf deutscher Seite große Verluste. Mehr als 2 Mio. deutsche Soldaten und 800.000 Zivilisten starben auf den Feldern und durch Hunger. Mit der sich anschließenden Weimarer Republik endete die Monarchie im Deutschen Reich, und der Vertrag von Versailles sah erhebliche Reparationsleistungen von Deutschland vor – ein fruchtbarer Boden für die Nationalsozialisten, die 1933 mit Hitler an die Macht kamen. Nach der Kapitulation Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieb Deutschland von den alliierten Siegermächten (USA, Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion) besetzt. 1949 wurden zwei deutsche Staaten gebildet: im Westen die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und im Osten die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Während sich die BRD in Nato und auf Europa-Ebene engagierte, bildete die DDR die „Frontlinie“ des Warschauer Pakets. Die Beendigung des Kalten Kriegs ermöglichte schließlich die Wiedervereinigung von BRD und DDR 1990.

Viele große, weltweit bekannte Namen kommen aus Deutschland: einige der wichtigsten Philosophen (Kant, Hegel, Marx, Engels, Schopenhauer, Nietzsche, Heidegger), Mathematiker und Wissenschaftlicher (Gauß, Leibniz, Planck, Einstein, Heisenberg, Röntgen), Erfinder und Unternehmer (Gutenberg, Geiger, Zeppelin, Daimler, Diesel, Benz), Künstler (Dürer, Ernst), Filmemacher (Murnau, Lang, Herzog, Wenders, Fassbinder), Schriftsteller (Goethe, Hesse, Brecht, Mann) und Komponisten (Beethoven, Bach, Brahms, Wagner). Heute ist Deutschland eine führende Industrienation, eine der größten Exportmächte und führender Hersteller von hochqualitativen Automobilen und Technologien.

Die Landschaften entlang der Flüsse in Deutschland

Die Flüsse in Deutschland sind seit jeher wichtige Verkehrswege, insbesondere Donau und Rhein.

Der Rhein: Er ist eine modern ausgebaute Wasserstraße, die zu den am meisten befahrenen der Welt zählt. Er wird nicht nur von Kreuzfahrtschiffen, sondern auch von Frachtschiffen intensiv genutzt. Seine Bedeutung stieg noch, als der Main-Donau-Kanal fertig gestellt wurde. Der Main-Donau-Kanal ermöglicht im weiteren Sinne eine schiffbare Verbindung von der Nordsee bei Rotterdam bis zum Schwarzen Meer bei Konstanza, von der schon Karl der Große vor 1200 Jahren träumte. Daher wird der Kanal auch als Rhein-Main-Donau-Kanal oder Europa-Kanal bezeichnet. Er ist rund 171 Kilometer lang und verbindet als Bundeswasserstraße seit 1992 den Main bei Bamberg mit der Donau bei Kehlheim.

Wer auf dem Rhein kreuzt, lernt viele unterschiedliche Landschaftsformen kennen. Die markantesten sind das Romantische Mittelrheintal mit seinen Weinbergen, Felsen und Schluchten sowie die niederländischen Polderlandschaften, die das Auge weit schweifen lassen.

Der Main: Der längste rechte Nebenfluss des Rheins fließt entlang mehrerer fränkischer Mittelgebirge, historischer Kleinstädte und des fränkischen Weinbaugebiets – und bietet damit wunderschöne Ausblicke vom Kreuzfahrtschiff aus. Kurz oberhalb der Mündung in den Rhein windet er sich durch die Main-Metropole Frankfurt.

Die Mosel: Auch wenn die Mosel unbeschreiblich schön und lieblich ist, zählt sie zu den am meisten befahrenen Wasserstraßen Europas. Sie ist der längste deutsche Nebenfluss des Rheins und vor allem für seine schönen Windungen, die historischen Ortschaften und die Weinberge an seinen Ufern bekannt. Schiffbar gemacht wurde die Mosel durch den Moselvertrag von 1956 auf der Strecke von Koblenz bis ins französische Metz.

Die Elbe: Im Gegensatz zu Rhein, Main und Mosel ist die Elbe ein weitestgehend naturbelassener Fluss. Während einer Kreuzfahrt genießt man Ruhe, Stille, Natur und wunderschöne Ausblicke. Berühmt sind an ihren Ufern insbesondere das Elbsandsteingebirge, auch Sächsische Schweiz genannt, und die kleinen, aber feinen Weinbaugebiete.

UNESCO-Welterbe in Deutschland

Die UNESCO schützt in Deutschland zahlreiche Stätten des Kultur- und Naturerbes: Aachener Dom (seit 1978); Dom zu Speyer (seit 1981); Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz (seit 1981); Wallfahrtskirche in der Wies (seit 1983); Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (seit 1984); Dom St. Mariae und Michaeliskirche in Hildesheim (seit 1985); Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Barbarathermen, Römerbrücke, Igeler Säule, Dom und Liebfrauenkirche in Trier (seit 1986); Hansestadt Lübeck mit Holstentor (seit 1987); Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin (seit 1990); Abtei und Altenmünster des Klosters Lorsch (seit 1991); Bergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar (seit 1992); Stadtkern Bamberg; Kloster Maulbronn (allesamt seit 1993); Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg; Völklinger Hütte (allesamt seit 1994); Grube Messel (seit 1995); Kölner Dom; Bauhaus-Stätten in Dessau und Weimar; Martin-Luther-Stätten in Eisleben und Wittenberg (allesamt seit 1996); Ensemble Klassisches Weimar (seit 1998); Museumsinsel in Berlin; Wartburg bei Eisenbach (allesamt seit 1999); Dessau-Wörlitzer Gartenreich; Klosterinsel Reichenau im Bodensee (allesamt seit 2000); Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein in Essen (seit 2001); Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen am Rhein und Koblenz; die historischen Altstädte von Stralsund und Wismar (allesamt seit 2002); Bremer Rathaus und Bremer Roland; Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau (allesamt seit 2004); Obergermanisch-Raetischer Limes (seit 2005); Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (seit 2006); Wohnsiedlungen der Berliner Moderne (seit 2008); Wattenmeer der Nordsee (seit 2009).

Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Elbe in Deutschland

Lutherstadt Wittenberg: Wittenberg erlangte im 16. Jahrhundert als eines der wichtigsten deutschen Zentren für Politik, Kultur und Kunst herausragende Bedeutung. Man schrieb das Jahr 1517, als der Theologieprofessor Martin Luther die berühmten 95 Thesen gegen den Ablasshandel und andere Missstände der Kirche aufstellte. Die Reformationsstätten in der Altstadt sind heute weltberühmt und zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte. Schon seit Jahrhunderten besuchen Gäste aus aller Welt die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs in der Stadt an der Elbe. 1996 stellte die UNESCO das Lutherhaus, das Melanchthonhaus, die Stadt- und die Schlosskirche unter ihren Schutz.

Meißen: 2010 steht Meißen einmal mehr im Zeichen des „weißen Goldes“, denn man feiert das 300-jährige Bestehen der weltberühmten Porzellanmanufaktur mit den gekreuzten blauen Schwertern. Seit Gründung im Jahre 1710 genießt die beschaulich anmutende Stadt, die zu Füßen der Albrechtsburg liegt, Weltrang.
Neben der Manufaktur erfreut sich das alte sächsische Stadtbild mit dem spätgotischen Rathaus und Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock großer Beliebtheit. Goethe, Schiller und romantische Dichter wie Friedrich von Hardenberg (Novalis) waren von Meißen begeistert. Und auch die Maler Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich ließen sich in dem Ort, der schon seit 1332 Stadtrechte hat, inspirieren.

Dresden: Ein Besuch der als „Elbflorenz“ genannten Stadt ist ein unbedingtes Muss! Unter August dem Starken und seinem Sohn entwickelte sich Dresden zu einer der schönsten deutschen Residenzstädte –  mit Taschenbergpalais, Augustusbrücke, Frauenkirche und Hofkirche. Nach der Gründung des deutschen Reiches (1871) kamen zahlreiche Neubauten wie die zweite Semperoper, das Johanneum, das Albertinum, die Kunstakademie u.a. hinzu.
Ein in der Welt einzigartiges Meisterwerk des höfischen Barocks und Dresdens berühmtestes Baudenkmal ist der Zwinger, in dem sich überschwängliche Gestaltungslust und strukturelle Klarheit vereinen. Ebenfalls nicht verpassen sollte man die Brühlsche Terrasse, den viel gepriesenen „Balkon Europas“. Und nicht zuletzt besitzt die Stadt eine Anzahl bekannter Kunstgalerien mit Werken alter und neuer Meister.

Sächsische Schweiz: Heute genießen Sie wundervolle Aussichten auf das mächtige Elbsandsteingebirge. Aus seinen Steinen wurden nicht nur Frauenkirche, Zwinger und zahlreiche andere  bekannte Bauten Dresdens errichtet, sondern zum Beispiel auch das Königsschloss in Kopenhagen und das Brandenburger Tor. Seinen zweiten Namen „Sächsische Schweiz“ erhielt das Naturwunder von zwei Schweizer Malern der Romantik, Anton Graff und Adrian Zingg. Die beiden Künstler waren von dem Gebirge vor den Toren Dresdens derart begeistert, dass ihrer Meinung nach eine solch romantische Landschaft „Schweiz“ heißen müsse… In dem Nationalpark gibt es einiges zu entdecken: Pflanzen aus der Eiszeit, die in den Klüften und Schluchten der Sächsischen Schweiz überlebt haben, Ruinen und Reste von 56 Felsenburgen aus dem 14. Jahrhundert und Europas erstes Bauwerk, das ausschließlich für touristische Zwecke errichtet wurde: die berühmte Basteibrücke.

Dessau-Roßlau: Die Stadt Dessau-Rosslau ist insbesondere für ihre Bauhausstätten bekannt. Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist eine europaweit bedeutende Kulturlandschaft, die verschiedene wichtige Bauten sowie einen Landschaftspark nach englischem Vorbild beheimatet. Das Gartenreich umfasst eine Fläche von 142 Quadratkilometern entlang der Elbe im Biosphärenreservat Mittlere Elbe und genießt seit 2000 den Schutz der UNESCO.
Das Wörlitzer Schloss entstand als erstes klassizistisches Bauwerk im Mitteleuropa des 18. Jh. nach dem Vorbild des englischen Schlosses Claremont, und sein berühmter Park ist die erste Anlage englischen Stils im Deutschland des 18. Jh. Er ist in vier Gärten (Schlossgarten, Neumarks Garten, Neue Anlage, Schochs Garten) sowie mehrere Inseln (Roseninsel, Herder-Insel, Rousseau-Insel, Insel Stein und Amalieninsel) gegliedert.

Magdeburg: Einst Hansestadt st Magdeburg heute sowohl katholischer als auch evangelischer Bischofssitz. Die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt ist bekannt wegen ihres bedeutenden historischen Erbes als Kaiserpfalz Ottos I., des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches ab 962. Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1200-jähriges Bestehen und seit 2010 trägt die Stadt den Beinamen Ottostadt. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtzentrum zwischen Magdeburger Rathaus, Dom, Ulrichplatz und Elbe (Schleinufer).