2010 steht Meißen einmal mehr im Zeichen des „weißen Goldes“, denn man feiert das 300-jährige Bestehen der weltberühmten Porzellanmanufaktur mit den gekreuzten blauen Schwertern. Seit Gründung im Jahre 1710 genießt die beschaulich anmutende Stadt, die zu Füßen der Albrechtsburg liegt, Weltrang.
Neben der Manufaktur erfreut sich das alte sächsische Stadtbild mit dem spätgotischen Rathaus und Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock großer Beliebtheit. Goethe, Schiller und romantische Dichter wie Friedrich von Hardenberg (Novalis) waren von Meißen begeistert. Und auch die Maler Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich ließen sich in dem Ort, der schon seit 1332 Stadtrechte hat, inspirieren.