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Frankreich Flusskreuzfahrt - Paris

“Das Schönste daran ist, immer im gleichen "Hotel" zu wohnen und doch täglich an einem anderen Ort zu sein. Eine sehr angenehme Art des Reisens.”

Jürgen & Adelinde S., Herten

Frankreich - Savoir-vivre auf Seine und Rhône/ Saône

Nicht von ungefähr ist Frankreich eines der beliebtesten Urlaubsziele unserer Zeit: Schier endlos ist die Vielfalt seiner Schönheit und Kultur, und sein sprichwörtliches „Savoir vivre“, das uns Besucher die Franzosen und ihre Lebenslust und Genussfreude der beneiden lässt, ist immer wieder eine Reise wert.

Hier geht es zu den Frankreich-Kreuzfahrten von Viking Flusskreuzfahrten.

Die Geschichte Frankreichs

Der Name des Landes leitet sich von den Franken, einem germanischen Stamm, ab, der Nordeuropa besetzte,  nachdem das Römische Reich die Kontrolle über dieses Gebiet verloren hatte. Die Grenzen des heutigen Frankreichs entsprechen in etwa denen des alten Galliens, das Teil des Römischen Reichs war.

Eine eigenständige französische Geschichte beginnt jedoch erst mit der Aufteilung des Reichs Karls des Großen zwischen dessen Enkeln in Ost-, Mittel- und Westfranken mit dem Vertrag von Verdun im Jahre 843. Im Mittelalter blühten in Frankreich die Städte, die gotische Architektur und die Scholastik auf. Doch auch der Hundertjährige Krieg wütete im Land (1337-1453) und es gab Teilnahmen an verschiedenen Kreuzzügen.

Ihren Höhepunkt erreichte die königliche Monarchie im 17. Jahrhundert unter der Herrschaft von Ludwig XIV, dem sog. „Sonnenkönig“. Er wurde zusammen mit seiner Frau Marie Antoinette, einer Habsburgerin aus Österreich, und Tausenden Bürgern während der Französischen Revolution (1789-1799) exekutiert. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ lautete der Wahlspruch Revolution, die zu den folgenreichsten Ereignissen der neuzeitlichen europäischen Geschichte gehört. Der feudalabsolutistische Ständestaat sollte abgeschafft und die Ideen der Aufklärung, darunter Menschen- und Bürgerrechte, verwirklicht werden.

1799 kam Napoleon an die Macht und baute die Macht Frankreichs in Europa aus. Auch nach der Wiederherstellung der Monarchie dehnte Frankreich seine Macht weiter aus, eroberte Kolonien und erhob Anspruch auf das gesamte Rhein-Westufer (sog. Rheinkrise).

Heute ist Frankreich ein führendes Mitglied der Europäischen Union und hat laut Weltgesundheitsorganisation das beste Gesundheitssystem der Welt.

Die Landschaften entlang Rhône und Seine in Frankreich

Die Seine: Der zweitlängste Fluss Frankreichs, die Seine, fließt durch den Norden des Landes. Sie entspringt in Burgund, fließt von Ost nach West und mündet bei Le Havre in den Ärmelkanal. Ihre Uferpromenade im Paris steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Neben Paris sind Troyes und Rouen wichtige Städte an ihren Ufern. Bis Rouen, das 120 Kilometer im Landesinneren liegt, können Seeschiffe die Seine befahren.

Die Rhône: Bis die Rhône Frankreich erreicht, hat sie schon wunderschöne Landschaften hinter sich: zum Beispiel die Schweizer Berge und den Genfer See. Nachdem sie in Lyon die Saône in sich aufgenommen hat, fließt sie in Richtung Süden auf das Mittelmeer zu. Im Mündungsgebiet der Rhône in das Mittelmeer liegt die Camargue, die für ihre Pferde, Stiere, Sumpf- und Wasservögel, zum Beispiel Flamingos, Reiher und Löffler, bekannt ist. Berühmt ist die Rhône auch für ihre Weine, die in Frankreich südlich von Lyon sowie bei Châteauneuf-du-Pape gut gedeihen.

UNESCO-Welterbe in Frankreich

Die UNESCO schützt in Frankreich zahlreiche Stätten des Kultur- und Naturerbes: Schloss und Park von Versailles; Mont-Saint-Michel und seine Bucht; Kathedrale Notre-Dame de Chartres; Kirche und Hügel von Vézelay; Grotten des Vézère-Tals (allesamt seit 1979); Schloss und Park von Fontainebleau; römische und romanische Denkmale von Arles; Amphitheater und Triumphbogen von Orange; Zisterzienserkloster von Fontenay; Kathedrale von Amiens (allesamt seit 1981); Königliche Saline in Arc-et-Senans (seit 1982); die Plätze Stanislas, de la Carrière, d’Alliance in Nancy; die Kriche von Saint-Savin; Kap Girolata, Kap Porto, Calance und der Naturpark Scandola auf Korskia (allesamt seit 1983); Römisches Aquädukt Pont du Gard (seit 1985); die Grande Ile von Straßburg (seit 1988); die Ufer der Seine in Paris; die Kathedrale Notre Dame, Basilika Saint-Remi und Palast von Tau in Reims (allesamt seit 1991); die Kathedrale von Bourges (seit 1992); die Altstadt von Avignon (seit 1995); den Canal du Midi (seit 1996); Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne; Mont Perdu in den Pyrenäen (allesamt seit 1997); historische Stätten von Lyon (seit 1998); den Jakobsweg in Frankreich (seit 1998).