Der zweitlängste Fluss Frankreichs, die Seine, fließt durch den Norden des Landes. Sie entspringt im Burgund, fließt von Ost nach West und mündet bei Le Havre in den Ärmelkanal. Ihre Uferpromenade in Paris steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Neben Paris sind Troyes und Rouen wichtige Städte an ihren Ufern. Bis Rouen, das 120 Kilometer im Landesinneren liegt, können Seeschiffe die Seine befahren.
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Der Name der Seine stammt vom lateinischen Wort „sequana“ ab, was Schlange bedeutet. Der Fluss macht seinem Namen alle Ehre, denn er schlängelt sich förmlich durch die Landschaft, insbesondere in der Normandie. Auf dem Weg von Paris bis in den Ärmelkanal ist der daher doppelt so lang wie die entsprechende Luftlinie.
Die Seine entspringt im Burgund. An ihren Ufern liegen einige der schönsten und geschichtsträchtigsten Orte Nordfrankreichs, zum Beispiel Monets Giverny und das historische Rouen. Zugleich ist die Seine eine für den Warentransport wichtige Wasserstraße, die aufgrund ihres geringen Gefälles relativ leicht kanalisiert werden konnte. Nur sechs Wehre und Schleusen mussten zwischen Paris und dem Ärmelkanal installiert werden, um den Fluss schiffbar zu machen. In der Hauptstadt Paris war der Wasserstand der Seine früher stets sehr niedrig. Heute sorgen Reservoire und Schleusen für einen konstanten Wasserstand. Im Herzen der Stadt der Liebe ist die Uferpromenade mit Notre Dame und Eiffelturm als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Die UNESCO begründet dies damit, dass Evolution und Geschichte der Stadt vom Fluss aus zu sehen sind – vom Louvre bis zum Eiffelturm, vom Place de la Concorde bis zu Petit und Grand Palais.