Köln, eine alte römische Stadt am Rhein, entstand aus der römischen Kolonie „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“, gehörte seit dem Ende des 5. Jh. zum Reich der Franken, wurde von Karl dem Großen zum Erzbistum erhoben und war im hohen Mittelalter eine der größten Städte nördlich der Alpen. Im 2. Weltkrieg versank die Innenstadt in Schutt und Asche. Einzig der im Jahre 1248 erbaute gotische Dom blieb, nur leicht getroffen, in den Trümmern stehen. „Hillig“ nennen die Kölner ihre Stadt aber nicht nur seinetwegen: Denn mit ihren 12 romanischen Kirchen ist sie eine der ältesten Hochburgen des Katholizismus.