Südlich von Krementschuk liegt Saporoshje. In der heute 750.000 Einwohner zählenden Stadt am Dnjepr ließen sich im 15. und 16. Jh. entflohene leibeigene Bauern nieder – die Kosaken. Im zaristischen Russland des 18. Jh. wurden die Kosaken zu einem privilegierten Militärstand; sie erhielten an den Landesgrenzen Boden, mussten dafür die Grenzen aber militärisch schützen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Saporoshje stark in Mitleidenschaft gezogen. Hier waren auch zahlreiche deutsche Kriegsgefangene interniert.