Als Hauptstützpunkt der Schwarzmeer-Flotte war Sewastopol bis 1992 eine „geschlossene Stadt“, die selbst die Bewohner der Krim nur mit einem Passierschein betreten und verlassen durften. Vergleichsweise jung, wurde sie 1783 in der Nähe der Ruinen des antiken Chersones gegründet, und bis heute erinnern zahlreiche Kriegsdenkmäler und die mächtige Schutzmauer an die militärische Bedeutung der größten Stadt auf der Halbinsel Krim. Wie in Jalta herrscht hier ein nahezu subtropisches Klima. Die Krim-Südküste, an der Sewastopol, Chersonese und Jalta liegen, wird durch das Krimgebirge vor dem Eindringen kalter Luftmassen aus dem Norden geschützt.